San Hilda

Dr. Sabrina Schmitz über ganzheitliche Seminare

Merrit Kraus
15.09.2025
ganzheitliche Seminare San Hilda Magazin Sabrina Schmitz

Zeit für echte Begegnung und nachhaltige Transformation: Mit grow:time entstehen ganzheitliche Seminare und Retreats, die Körper, Geist und Seele verbinden. Statt schneller Impulse geht es hier um Tiefe, Gemeinschaft und Erfahrungen, die weit über den Seminarraum hinaus wirken. Die Gründerin Dr. Sabrina Schmitz, verrät im Gespräch, was das genau heißt.

Magst du dich kurz vorstellen – was machst du?

Ich bin 37 und beschäftige mich seit vielen Jahren mit lebendigen Systemen. Ich habe Tiermedizin studiert und darin auch promoviert. Danach ging es in Richtung Coaching, Gruppendynamik, Facilitation. Die konzentrischen Kreise um das Thema „Wie funktionieren lebendige Systeme?“ habe ich immer weiter gezogen.

Dann folgte eine 1,5-jährige Ausbildung als Heilerin und Medium, danach 2,5 Jahre als digitale Nomadin (Südfrankreich, Pilgerreise zu Maria Magdalena; Bali, „Insel der Götter“, Schweden). Parallel war ich Agile Coach im Business – das war eher die Einkommensschiene –, während meine Leidenschaft immer der Ganzheit galt: in der transzendentalen Philosophie nennt man das the Good, the True and the Beautiful.

All das bündelt sich nun in meinem Purpose-Projekt „grow:time“. Der Name ist eine Alternativangebot gegen das gängige Narrativ „Ich habe keine Zeit“. Ich liebe Zustände von Zeitlosigkeit, wenn man ganz in etwas aufgeht. Statt zu meckern, wollte ich gestalten: Also baue ich mit befreundeten, kompetenten Kolleg:innen ein bewusstes Seminar Konzept auf und dabei darf auch ich täglich lernen. 

Das heißt ihr arbeitet in einer Gruppe?

Das 1. Seminarkonzept kam von mir, und in der Umsetzung arbeiten wir bewusst als Netzwerk zusammen. Auch inspiriert durch die aktuelle Astrologie. Seit Plutos Wechsel in den Wassermann (Thema Netzwerke) fühlt sich das wichtig an. Ich will nicht, dass wir uns als “Guru-Team“ vorstellen, sondern dass wir Räume mit lebendiger Emergenz für uns alle öffnen.

Raum, selbst zu entscheiden, wo und wie sie mit mir arbeiten möchten.

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Was zeichnet die Menschen aus, mit denen du arbeitest?

Alle arbeiten ganzheitlich. Sie halten Räume, arbeiten körperlich, emotional und mental und können Gruppenprozesse mit Präsenz begleiten. Manche nennen es Awakening, andere lieber nicht, die Haltung ist jedoch gleich: Ein sicherer Raum für echte Begegnung, auch für die Schwierigen. Draußen-Elemente, sinnliches Erleben (z. B. Kakao-Zeremonie, Blue Lotus), authentische Gespräche. Wir können alles halten – nicht nur „Positive Vibes“.

Was bietet ihr konkret an?

Bildungsurlaube/ganzheitliche Seminare sind unser Kern. Fünf Tage, um wirklich in die Tiefe zu gehen. An Tag 3 oder 4 fällt meist eine Maske, dann wird’s ehrlich. Dazu Day-Retreats oder halbtägige Formate in Städten / Conscious-Festivals. In einem halben Tag bekommst du einen Taste; wahre Transformation braucht mehr Zeit. Ab November 2025 geht’s los.

Mit welchem Gefühl sollen die Menschen aus deinen Seminaren gehen?

Menschen sollen mit Leichtigkeit und Ausrichtung aus meinen Seminaren gehen. Mit dem Gefühl: „Wow, das hat sich so gelohnt”.
Körperlich entspannter, mental ruhiger, verbunden mit mir und anderen. Und idealerweise mit einem Referenz-Erlebnis: Momente, die man sich nicht nur erhofft, sondern erlebt hat. Ein Portal, durch das man gegangen ist. Das stärkt Vertrauen und Verantwortung in das Selbst und strahlt weiter: gesellschaftlich, politisch, kollektiv. Langfristig wünschen wir uns genährte, wache, geheilte Menschen, das geht über Gruppen nachhaltiger als nur 1:1.

Nach Workshops verpufft die Wirkung schnell. Wie verhindert ihr das?

Einer meiner Lehrer sagte mal: „We need to stop sending changed people back into unchanged environments.“

Ich würde sagen es gibt drei Möglichkeiten:

  1. 72-Stunden-Regel: die Wahrscheinlichkeit, ein neues Vorhaben oder eine Idee tatsächlich umzusetzen, sinkt drastisch, wenn man nicht innerhalb von 72 Stunden einen ersten konkreten Schritt unternimmt.
  2. Begleitende Ressourcen: Telegram-Gruppen, Pinterest-Boards, Spotify-Playlists – alles leicht zugänglich am Handy.
  3. Nachbegleitung: Wir liebäugeln mit einer 4-Wochen-Betreuung (wöchentlich 90 Minuten), optional, aber empfohlen – ein sanfter Accountability-Rahmen.

Vor allem für die zweite Option überlegen wir eine Community-Plattform (z. B. Mighty Networks) ins Leben zu rufen. Ziel ist eine Mitgliedschaft statt Einzelimpuls. Es soll darin Q&As, Daily Quotes etc. Ein Holistic-Space für ganzheitliche Entwicklung.

Was uns dabei wichtig ist: es ist kein Guru-Modell. Wir setzen auf Netzwerk-Intelligenz statt einer Pyramide mit einem Guru an der Spitze. Denn es ist auch wissenschaftlich erwiesen, dass Peer-Groups besonders stark darin sind neu erlerntes zu verankern. Unsere Idee ist, dass Menschen einander im Alltag helfen: „Ich hatte heute ein schwieriges Meeting – was hilft?“ So entsteht eine kontinuierliche Praxis.

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