San Hilda

Heilpflanze Mate – Wirkung & Zubereitung

Merrit Kraus
16.02.2025
Mate-Tee San Hilda Magazin

Inhalt

  1. Wo kommt Mate her?
  2. Ist in Mate-Tee Koffein?
  3. Wie bereitet man Mate-Tee zu?
  4. Rezeptidee für Eistee
  5. 💫 Lust auf mehr? – Jetzt Expert:innen finden!

Mate ist seit geraumer Zeit die trendige Alternative zum Energydrink. Es ist aber weit mehr als das: der Tee gilt in Südamerika als Kulturgut und Energiespender zugleich. Der gemeinsame Konsum symbolisiert noch heute Freundschaft und Verbundenheit.

Im Rahmen der alternativen Heilmethoden wird die Pflanze in der Phytotherapie eingesetzt. Phytotherapie, auch bekannt als Pflanzenheilkunde, ist Teil der Naturheilkunde. Die Methode beinhaltet die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten durch die Verwendung von Pflanzen und deren Extrakten.

Margareta Kraus, Fachapothekerin für Allgemeinpharmazie und Apothekerin für theoretische und praktische Ausbildung stellt im San Hilda Magazin regelmäßig Heilpflanzen und ihre Wirkung vor.

Wo kommt Mate her?

Wenn von “Mate” gesprochen wird, geht es meistens um einen Tee aus kleingeschnittenen, getrockneten Blättern des Mate-Strauchs (lat.: Ilex paraguarensis). Die Pflanze kommt vorwiegend in Brasilien, Argentinien, Bolivien und Paraguay vor. Dort wird der Tee traditionell aus einer Kalebasse getrunken und mit einer Bombilla, einem speziellen Metallstrohhalm, genossen. Geschmacklich ist er eher bitter mit süßen und herben Noten.

Ist in Mate-Tee Koffein?

Was Mate so besonders macht, ist sein natürliches Koffein, das sanfter wirkt als das von Kaffee. Das Koffein im Tee stimuliert das Zentrale Nervensystem, so fühlt man sich wacher und weniger hungrig. Die Chlorogensäure unterstützt diese Wirkung noch.

Anstatt einen plötzlichen Energieschub zu liefern, sorgt der Tee für eine langanhaltende Wachheit ohne Nervosität oder einen spürbaren Tiefpunkt danach. Dies macht ihn zu einer beliebten Alternative für alle, die sich fokussiert und energiegeladen fühlen möchten.

Zusätzlich enthält Mate-Tee zahlreiche Antioxidantien, Vitamine und Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Kalzium. Diese Nährstoffe unterstützen das Immunsystem, fördern die Verdauung und können sogar entzündungshemmend wirken. Auch wird ihm eine Stress-abbauende Wirkung zugeschrieben.

Wie bereitet man Mate-Tee zu?

Die Zubereitung ist nicht schwer und einfach zu Hause nachzumachen:

  1. 1-2 Teelöffel Mate-Blätter werden mit ca. 80 Grad heißem Wasser übergossen.
  2. 5 Minuten ziehen lassen
  3. Die Blätter-Wassermischung vorsichtig durch ein Sieb geben.
  4. Heiß trinken oder etwas abkühlen lassen.

Wem der erste Aufguss zu herb schmeckt, der kann ihn problemlos wegschütten und einen zweiten machen. Die Blätter können dreimal hintereinander aufgegossen werden.

Man sollte möglichst vermeiden, kochendes Wasser zum Aufguss zu verwenden, da so Bitterstoffe in die Zubereitung gelangen könnten und der Tee dann nicht mehr gut schmeckt.

Rezeptidee für Eistee

Eistee
1 Liter

Zutaten:

  • 1 Liter Wasser
  • 5 TL Mate-Tee, lose
  • 15g frische Minze
  • 3 EL Zitronensaft
  • 3 EL Zucker (nach Geschmack)

Zubereitung:

  1. Wasser auf 80 Grad erhitzen.
  2. Minze waschen und Blätter von den Stängeln zupfen.
  3. Mate-Teeblätter und Minze mit dem erhitzen Wasser aufgießen und ca. 5 min. ziehen lassen.
  4. Tee durch ein Sieb gießen.
  5. Zitronensaft und Zucker hinzugeben und verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  6. Kaltstellen. Anschließend mit Eiswürfeln servieren.

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